Im Winter muss es manchmal für meine Kinder etwas Warmes sein für die Schule. Und na ja, ich kann es ja auch verstehen. Es ist schon ziemlich kalt auf dem Schulhof und da kommt eine warme Suppe schon ziemlich gut.

 

Eine Suppe die bei uns ziemlich beliebt ist und fix gemacht ist: die Kürbis-Kokos-Suppe.

 

Bei dieser Suppe verwende ich, wenn es schnell gehen soll, den Hokkaido-Kürbis. Beim Hokkaido kann man die Schale mit verwenden und ich erspare mir das teilweise etwas mühselige Schälen.  Wenn ich etwas mehr Zeit habe, nehme ich sehr gerne den Butternut-Kürbis. Er ist geschmacklich dem Hokkaido um einiges voraus. Aber bekanntlich kann man ja nicht immer alles haben 😉

Durch die Kokosmilch ist die Suppe sehr sättigend und geht mit und ohne Brötchen als vollwertige Mahlzeit durch.

 

 

Als Gewürze habe ich hier Zimt und Chili. Beides wärmt, kann aber auch ohne Probleme weg gelassen werden, wenn es mit der Experimentierfreude nicht so weit her ist.

 

Aber wie macht man das logistisch?

 

Worin bleibt die Suppe heiß und woran verbrennt man sich im Zweifel den Mund?

Grundsätzlich kommt es darauf an, wo gegessen wird. Wenn die Suppe wirklich als Pausenbrotersatz  auf dem Schulhof geschlürft werden soll, eignet sich am besten eine kleine Thermoskanne mit Becher, aus dem dann getrunken werden kann.

Wir hatten auch noch Thermosflaschen im Angebot, die sind aber nur begrenzt tauglich. Zum einem muss der Deckel abgeschraubt werden, zum anderen verbrennt man sich hier schnell die Lippen. Von daher bietet es sich hier an die Suppe nicht kochend heiß einzufüllen.

 

Kann eine Suppe als Mittagsmahlzeit im Sitzen gelöffelt werden, kann man auch auf die sogenannten Bentoboxen zurück greifen. Allerdings halten die nicht so schön warm, wie eine Thermoskanne.

 

 

 Zutaten für die Kürbis-Kokos-Cremesuppe

 

1                 Kürbis, klein
1                 Zwiebel
2                 EL Olivenöl
Ca. 600ml Wasser
1 Dose        Kokosmilch
Chili
Muskat
Salz
1-2 TL         Zimt

 

Zubereitung: 

  • Hokkaido waschen, halbieren, Kerne entfernen und in gleich große Würfel schneiden.
  • Öl in einem großem Topf erhitzen, Zwiebeln kurz glasig braten, Hokaido dazugeben, kurz mit dünsten und dann alles mit dem Wasser ablöschen.
  • 10-15 Minuten köcheln lassen, je nach Größe der Würfel.
  • Pürieren, Kokosmilch dazugeben, würzen und mit Gewürzen abschmecken.

 

Hier zeigen wir Dir, wie das Ganze dann bei mir in der Küche aussieht:

 

Ich wünsche Euch nun ganz viel Freude beim Ausprobieren und freue mich über ein Feedback 🙂

 

Zur Autorin:

Ich bin Nicola Herrmann und und brenne für gesunde und zuckerfreie Ernährung.
Als Hebamme und Ernährungsberaterin sorge ich dafür, dass meine Kunden mit Leichtigkeit einen gesunden Ernährungsstil finden.

https://www.nicola-herrmann.de/