Heute morgen musste ich mal wieder einen neuen Smoothie testen! Ich habe einfach mal All-In gemacht und was wir so über hatten in den Mixer gegeben. Dabei achte ich drauf, dass wir ungefähr 2/3 Gemüse und 1/3 Obst haben. Ein reiner Obstsmoothie ist nicht so unser Ding und ist schon ganz schön mächtig. Wenn der Hauptanteil Gemüse ist, dann passt es einfach perfekt 🙂

Als Gemüsegrundlage habe ich einen Mix aus Gurke und Spinat gewählt. Spinat geht irgendwie immer, habe ich festgestellt. Dabei heißt es ja immer, dass roher Spinat auf keinen Fall verzehrt werden darf, weil er angeblich zu viel Oxalsäure enthält. Stimmt das eigentlich?

So drastisch stimmt das nicht. Roher Spinat enthält Oxalsäure – ja. Aber nicht in solchen Mengen, dass wir uns den Rohverzehr verkneifen müssen. Pfiffig ist es, wenn wir die kleineren Blätter des Spinates wählen, da diese deutlich weniger Oxalsäure enthalten.

Oxalsäure kann sich in unserem Organismus mit Calcium verbinden und zu unlöslichen Kristallen werden, sodass es zu Problemen bei der Aufnahme von Calcium kommen kann. Aber keine Panik – Spinat darf, wie gesagt, roh gegessen werden.

Neben der Gurke und dem Spinat habe ich zusätzlich auf bunt gesetzt: Kaki, Banane, Heidelbeeren, Himbeeren und Birne.

Und was soll ich sagen? Herausgekommen ist ein super leckerer Smoothie, der trotz der vielen Farben natürlich wieder grün geworden ist. Gurke ist übrigens ein super Einstieg für alle, die sich mal mit grünen Smoothies probieren wollen. Ebenso Spinat und Grünkohl (ja auch der) sind geschmacklich nicht so herb und dominant.

Anders sieht das schon bei Salaten aus, die gehen meist in die etwas bittere Ecke. Da braucht es schon süßes bzw. überreifes Gemüse, um das zu kompensieren.

Im Übrigen mache ich wenig Wind um die Zubereitung beim Smoothie. Bis auf Bananen behalten alle Obstsorten ihre Schale und gehen auch samt Kerne durch den Mixer. Bei einem Hochleistungsmixer ist das überhaupt keine Herausforderung. Wichtig ist ein gutes Gespür für die Wasserzugabe zu bekommen. Meist pendelt sich das bei mir von der Optik auf 1/3 Wasser ein. Sprich: Ich fülle erst das Obst und Gemüse ein und gieße dann optisch ein Drittel Wasser auf.

So – nun aber Prost!