„Mama, kannst Du Dir nicht mal wieder was einfallen lassen?“

„Echt jetzt mal. Die Box sieht doch schon jeden Tag anders aus?“

„Da geht noch was.“

 

Sie ist sieben Jahre. Manchmal sitze ich einfach nur da und frage mich, wie warm ich mich erst anziehen kann, wenn sie 13 ist oder so.

 

Im Gespräch werden die Ideen dann konkreter. Wir brainstormen und sammeln Ideen. Es kommen spannende Wünsche und Ideen zusammen – manches ist lustig, vieles simple und gut und einiges auch echt herausfordernd. Madita ist schon ein kleiner Grenzgänger. Sie weiß, dass Kuchen beispielsweise etwas ist, was ich völlig daneben finde, um den Weg in die tägliche Brotbox zu finden.

Also landen wir bei Kuchen.

 „Warum ist Kuchen für die Pause blöd? Wir backen den doch?“

Seufz. „Think outside the box“ bekommt heute eine ganz neue Bedeutung. Recht hat sie. Challenge accepted.

Nach etwas tüfteln und nachdenken haben wir uns an einen Tassenkuchen probiert. Ich bin mega beeindruckt, weil er einfach super lecker ist!

Er ist geschmacklich einfach spannend, macht satt und ist innen schön saftig.

Zuhause haben wir uns an einer Tasse probiert. Für die Schule werde ich ihn im Glas backen, damit er einen einfachen Verschluss hat. Hier schau mal, diese gehen immer gut KLICK

Für ungefähr 4 Portionen haben wir diese Zutaten genommen:

80g Haferflocken, blüzenzart

20g Leinsamen

2 Eier

200g Magerquark

1 TL Backpulver

200 ml Wasser

2 Hände voll Blaubeeren

2 TL Zimt

Agavendicksaft

 

Alle Zutaten, bis auf das Obst gut verrühren. Die Heidelbeeren vorsichtig unterheben. Die Masse in 4 Tassen oder Gläser füllen.  Bei 180°C ca 15 Minuten backen.

Fazit: Den Status Quo herauszufordern hat sich mal wieder bezahlt gemacht. Der Tassen- bzw. Glaskuchen schmeckt einfach super lecker und ist perfekt für die Schule geeignet.

Wer es etwas süßer mag, der sollte anderes Obst, wie Birnen, nehmen.

Jetzt aber viel Spaß beim Nachbacken 🙂