Worste Case: Kind krank. Wirklicher Worste Case: Papatier krank.

Wenn meine Lieblingsmenschen krank sind, dann werden sie natürlich einmal mehr gehegt und gepflegt. Neben den üblichen Dingen, wie Wärmflasche, Kühlkissen, Taschentücher, Teekannen, Vitaminsäfte, Medizin, wiederholtes Bedauern, Kissen aufschütteln und Bettruhe bis zum Abwinken setze ich direkt morgens schon eine Hühnersuppe auf.

Irgendwie gehört das hier schon dazu.

Das stundenlange Köcheln scheint hier zur Beruhigung beizutragen, dass wir alle diese Erkältung heil überstehen werden.

Von der Menge her setze ich für ca. 1,5 Liter an. Hier wird dann aber den ganzen Tag nichts anderes mehr gegessen. Meist passt das auch so.

 

 

Zutaten:

1 Suppenhuhn
4 Möhren
1/2 Sellerie
1/2 Stange Lauch
1 Bund Petersilie
100g Muschelnudeln
2 Lorbeerblätter
Pimentkörner
Pfeffer, Salz

 

Zubereitung:

Das Suppenhuhn abwaschen und mit kaltem Wasser aufsetzen. Lorbeerblätter und 4-6 Pimentkörner dazu geben.
Während der Topf erhitzt, die Möhren und den Sellerie  in kleine Würfel schneiden und dazu geben. Den Lauch in feine Ringe schneiden und dazu geben. Von der Petersilie die Stängel abmachen und fein hacken. Mit dazu geben. Die Blätter fein hacken und beiseite stellen.

Salz- und Pfefferkörner mit dazugeben und bei geschlossenem Deckel am besten 4 Stunden vor sich hin köcheln lassen.

Kurz einmal in die Zimmer gucken und auf den neuesten Stand der Suppe bringen. Zusichern, dass alles wieder gut wird.

Das Huhn rausnehmen und das Fleisch von den Knochen lösen. Das Fleisch zurück in den Topf. Die Suppe kräftig abschmecken.

Die Muschelnudeln separat in Salzwasser kochen und anschießend mit in die Suppe geben.

Nach Möglichkeit die Lorbeerblätter und Pimentkörner rausfischen. Wenn da drauf gebissen wird, dann wirft uns das in Sachen Genesung um mindestens einen Tag nach hinten…

Die Suppe am Bett servieren.

 

Die Suppe ist richtig lecker und durch das Einkochen wird sie natürlich immer dicker.

Dieses Mal war der Spuk hier auch schnell wieder vorbei. Und alle sind wieder richtig fit. Ob das an der Suppe lag, mag ich allerdings bezweifeln 😉

Wenn ich mich selbst zurück erinnere: Bei uns zu Hause gab es bei einer Erkrankung immer Zwieback. So richtig nach vorne geschossen hat einen das so nicht, rückblickend betrachtet. War trotzdem schön 🙂

Was gab es bei Dir immer – weißt Du das noch? Was gibt es bei Euch, wenn das Kind krank ist?